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Gert Rohde wurde 1940 in Düsseldorf geboren und wuchs im Salzkammergut auf. 1962 begann er sein Studium der Malerei und Grafik an den Kunstakademien in Düsseldorf und Berlin und wurde Meisterschüler von Peter Jansen. 1970 erhielt er für London ein Stipendium des DAAD, um sich auf dem Gebiet des Films weiterzubilden. Bühnenbild 1979 übernahm er Bühnenbildassistenzen an der Berliner Schaubühne (Peter Steins "Türkenprojekt") und am Staatstheater Karlsruhe. 1986 übertrug ihm der WDR die erste Ausstattung für das Fernsehspiel "Mein Puschkin" unter der Regie von Hanns Zischler. Es folgte die Zusammenarbeit mit Frank Arnold an der Schillertheater-Werkstatt der staatlichen Schauspielbühnen Berlins für "Bruchstücke I und II" von Samuel Beckett, dann am Großen Haus "Kabale und Liebe" von Schiller, am Nationaltheater Seoul 1991 Mozarts "Don Giovanni", am Ulmer Theater Verdis "Falstaff" und am Staatstheater am Gärtnerplatz in München Kurt Weills "Street Scene" und Boris Blachers "Preußisches Märchen". 1994 folgte die Ausstattung zu "Der Sondeur" von Janis Ritsos am Hebbeltheater mit der Regisseurin Elke Petri, 1998 "Phädra" nach Euripides mit Agnes Grieco am Theater an der Rampe in Stuttgart und 2001 "Alcestis" nach Euripides am Theatro dell'elfo in Mailand. Malerei 1979 stellte Gert Rohde unter dem Titel "Hommage a Arthur Rimbaud" eine Serie von Bildern, Radierungen, Gouachen zum Leben und Werk des Dichters im Foyer der Schaubühne am Halleschen Ufer, später im Badischen Staatstheater Karlsruhe aus. 1986 folgte ein ähnlicher Zyklus zum Schriftsteller Robert Walser, der in der Berliner Droysen-Galerie ausgestellt wurde. Seit Gert Rohde für das Theater arbeitet, wandelt sich sein Stil von einer eher literarisch orientierten zu einer expressiv abstrakten Malerei. weitere Bühnenbilder und Ausstellungen |